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Flyer

Gemeinsam lernen

in der Gemeinschaftsschule Kraichtal

Es begann vor knapp 400 Jahren

1615 findet man den ersten Hinweis auf einen Lehrer im Dorfe Münzesheim. Das älteste Schulhaus, das Erwähnung fand, stand gegenüber dem Pfarrhaus zwischen dem Rathaus und dem Gasthaus zur Kanne. Dieses wurde 1852 wegen Baufälligkeit verkauft, nachdem 1851 im Dorfkern, dort, wo sich heute die Bank befindet, die „Alte Schule" erbaut worden war. Diese Schule hatte zwei Klassenzimmer und im zweiten Stock zwei Lehrerwohnungen. Später wurde das Gebäude durch einen Anbau um drei Klassenzimmer erweitert. Dieses Schulgebäude genügte über ein Jahrhundert, da die Einwohner- und Schülerzahl ziemlich konstant blieb.

Nach dem Zweiten Weltkrieg reichten, infolge wachsender Einwohner- und Schülerzahlen, die Schulräume nicht mehr aus. Sie entsprachen auch keineswegs mehr den Anforderungen. Die Lage des Gebäudes ließ eine zukunftsorientierte Erweiterung nicht zu. Deshalb suchten Gemeinderat und Bürgermeister einen Standort, der auch spätere Um- und Ausbauten ermöglichte. Man fand ihn am südlichen Ortsende, am Heidelsheimer Weg, Ende Mönchsweg. Von 1963 bis 1965 wurde eine Schule mit acht Klassenzimmern gebaut.

Der 17.12.1965 - Tag der offiziellen Einweihung - jener Freitagnachmittag wurde für die damaligen Schüler und Lehrer zu einem unvergesslichen Ereignis. Aber schon Monate zuvor, nämlich am 23. August wurde die Schule bereits bezogen. Zum letzten Mal versammelten sich 249 Münzesheimer Schüler in der alten Schule, um dann mit ihren 7 Lehrern und Geistlichen zur neuen Schule zu ziehen, um dort von Bürgermeisterstellvertreter G. Glaser begrüßt zu werden. Rektor Kemm bedankte sich und zur Versüßung des Tages erhielt damals jedes Kind beim Eintritt ein Täfelchen Schokolade.

Die neue Volksschule war, wie die angeschlossene ländlich-hauswirtschaftliche Beruf- und Berufsfachschule eine so genannte Mittelpunktsschule, in die ab dem Schuljahr 1966/67 die Schüler der 5. bis 9. Klassen aus Bahnbrücken und Oberacker gingen. Ein Jahr später kamen auch die Gochsheimer und Menzinger Schüler ab der 5. Klasse dazu. Seit 1975 gehen auch die Hauptschüler aus Landshausen in Münzesheim zur Schule.

Es herrschte Raumnot, die abgemindert wurde als die Stadt Kraichtal den Trakt der ländlich- hauswirtschaftlichen Berufsschule erwarb. In den Jahren 1984/85 erfolgte ein gründlicher Erweiterungs- und Umbau. Der Mitteltrakt wurde aufgestockt, dadurch entstanden zwei naturwissenschaftliche Fachräume und der für sie benötigte Sammlungsraum. Außerdem gestaltete man im Erdgeschoss zwei Werkräume und einen Maschinenraum.

In den neunziger Jahren beschloss der Gemeinderat das Lehrschwimmbecken und die Sporthalle für viel Geld zu renovieren. Die neue Heizungsanlage für die beiden Projekte wurde gleich so ausgelegt, dass die Heizung des Schulgebäudes später angeschlossen werden konnte. Mit dem Einsatz von Holzhackschnitzeln kann nun ein kleiner Beitrag zur Einsparung fossiler Energieträger geleistet werden. Durch die kleine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Verbindungsganges zwischen Schule und Sporthalle sind in den letzten 2 Jahren 1036 kg Kohlenstoffdioxid eingespart worden.

Im Schuljahr 2010/2011 gab es eine weitere wichtige Veränderung: Die Einführung der "Neuen Werkrealschule": Damit wurden schrittweise die Werkrealschulklassen der Eisenhutschule Unteröwisheim mit denen in Münzesheim verknüpft. Die Markgrafen-Schule ist somit unter der Schulleitung von Rektor Bopp und Konrektor Moch zu einem Kraichtaler Werkrealschulzentrum geworden.

Im Schuljahr 2014/2015 wurde die Markgrafen-Schule Gemeinschaftsschule. Nach den Sommerferien bezogen 52 Schüler ihr neues Lernatelier. Dadurch dass die GMS einen höheren Raumbedarf hat, reichen die alten Schulräume nicht mehr aus. Der Gemeinderat hat deshalb grünes Licht für einen Schulerweiterungsbau gegeben. Der Baubeginn soll noch in diesem Schuljahr stattfinden.