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Gemeinsam lernen

in der Gemeinschaftsschule Kraichtal

Wandern im Fluss

Schüler der Klasse 10 der Markgrafenschule überwinden gemeinsam Hindernisse

 

„Das Grillen der Würste auf dem Rost war eine geile Sache“, meinte Lars im Rückblick. Ihm hatte das Lagerfeuer mit dem Grillen der Würste am meisten Freude gemacht.  Zweiundzwanzig Schüler der Klasse 10 der Markgrafenschule Münzesheim waren, begleitet von ihren Lehrern Martina Hochberger und Frank Becker, durch das Flussbett der Murg gewandert.  Veranstaltet wurde die Wanderung vom katholischen Jugendbüro in Bruchsal, vertreten durch Kerstin Benz. Ziel war, die Jugendlichen für Zusammenhalt und Zusammenarbeit im Team zu sensibilisieren, indem sie Hindernisse überwinden und sich dabei gegenseitig unterstützen mussten.

Weitere Ziele waren: die eigenen Grenzen erleben und akzeptieren lernen, seine Fähigkeiten realistisch einschätzen können, sich selbst und andere gleichzeitig im Blick behalten. Tatsächlich waren diese Fähigkeiten auch gefordert. Ein Schüler stürzte unglücklich, knallte mit dem Kopf auf einen Felsen und musste von den anderen beim Rückweg gestützt werden. Gott, sei Dank stellte sich später bei der Untersuchung im Krankenhaus heraus, dass es nicht zu einer schwerwiegenden Verletzung gekommen war.

Das Team von Kerstin Benz hatte die Klasse in Raumünzach am Bahnhof in Empfang genommen und zum Pfadfinderhaus gelotst. Dort gab es zum Auftakt ein paar Spiele, in denen der Teamzusammenhalt gefragt war. Danach wurde die Klasse in kleinere Gruppen eingeteilt, begleitet von je einem Teamer, und es ging an den Fluss. Der Weg führte im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Diese wurden zum Teil vom tosenden Wasser der Murg umspült. Man musste aufpassen, nicht in den Fluss zu stürzen oder mindestens sich keine nassen Füße zu holen. Die Temperaturen hatten sich der 10-Grad-Marke angenähert. Der Weg erforderte Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Körperbewusstsein und Konzentration. Nur bei einem Stopp war es möglich, seine Blicke über das malerische Flusstal und seine Ufer schweifen zu lassen.

Am Pfadfinderhaus hatten die zurückgebliebenen Teamer ein Lagerfeuer angezündet, auf dem nun die Würste und der Grillkäse gegart wurden. Dazu gab es Tees und Zitronen-wasser.

Bei einer abschließenden Runde hatte jeder Gelegenheit zu sagen, was ihn am meisten beeindruckt hatte und wofür er dankbar sei.  In der S-Bahn bestand während der Rückfahrt Gelegenheit, das Erlebte weiter zu verarbeiten.